Ted Grant hat einmal sinngemäß gesagt: 

„In Farbe fotografiert man die Kleidung eines Menschen, in Schwarz-Weiß seine Seele“


Durch die Subtraktion von Farbe, arbeite ich Elemente wie Licht und Schatten, Formen und Linien viel intensiver heraus und verstärke die emotionale Wirkung auf den Betrachter.

Mit den folgenden Aufnahmen zeige ich dir meine Arbeiten und erkläre dir, warum ich wieder zur analogen Fotografie gekommen bin, mit welcher 47 Jahre "alten" analogen Kamera ich Heute wieder arbeite und welche seltenen Objektive ich dazu verwende.

Falls du dich auch für dieses Thema interessierst oder einen Workshop mit mir erleben möchtest, schreibe mir gerne eine Mail.

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Altstadt in Genf, Schweiz

Warum ich den Charme des 'alten' Films so liebe

Auf meiner Homepage erfährst du warum ich den Charme des Films auch im digitalen Zeitalter wieder aufleben lassen möchte. Tauche ein in die Besonderheiten der analogen Fotografie und entdecke, warum ich  den Weg zurück zu den Wurzeln der Fotografie für mich gefunden habe. Erlebe mein Spiel mit Licht und Schatten und die unbegrenzten kreativen Möglichkeiten, die mir die analoge Fotografie bietet. Erlebe den einzigartigen Charme des 'alten' Films und lass dich von meinen Aufnahmen verzaubern.

Musiker bei einer Hochzeit am Strand von Smathers Beach, USA

Warum analoge Fotografie?

Analoge Fotografie ist ein Trend, der sich in den letzten Jahren immer mehr durchsetzt. Aber warum eigentlich? Warum sollten wir uns mit alten Filmen und Kameras beschäftigen, wenn es doch digitale Technologien gibt? Ganz einfach: 

Weil analoge Fotografie eine einzigartige Ästhetik hat, die digital nicht nachahmbar ist. 


Der Charme des Films liegt in seinen unperfekten Eigenschaften - körnig, manchmal unterbelichtet oder überbelichtet - das alles verleiht dem Bild eine gewisse Tiefe und Authentizität. Bei der analogen Fotografie fotografiere ich auch bewusster. Jedes Foto wird sorgfältiger ausgewählt und geplant, weil jeder Film nur begrenzte Aufnahmen hat und jede davon kostbar ist. Es geht weniger um schnelle Schnappschüsse als um die Suche nach dem perfekten Motiv. Außerdem kann ich in meiner Dunkelkammer selbst meine Filme entwickeln und somit noch tiefer in die Welt der analogen Fotografie eintauchen. Es gibt viele Gründe dafür, sich mit analoger Fotografie auseinanderzusetzen - von der Kreativität ohne Grenzen bis hin zur Freude an handwerklicher Arbeit.

Frost im Garten

Der besondere Charme des Films

Analoge Fotografie hat ihren ganz eigenen Charme und verleiht meinen Aufnahmen eine besondere Ästhetik. Der besondere Reiz liegt darin, dass das Ergebnis erst später sichtbar wird und somit meine Vorfreude auf das fertige Bild steigert. Die Farben wirken oft weicher und sanfter, was besonders bei Porträtaufnahmen sehr vorteilhaft sein kann. Zudem ermöglicht die begrenzte Anzahl an Aufnahmen pro Film eine bewusstere Auswahl des Motivs und somit eine höhere Qualität der Bilder. Der Film gibt mir auch die Möglichkeit, mit verschiedenen Lichtverhältnissen zu spielen und so ungewöhnliche Effekte zu erzielen. Und wer sich für die Entwicklung seiner Filme selbst entscheidet, erlebt ein wahres magisches Erlebnis in der Dunkelkammer - hier kann ich mich ganz dem kreativen Prozess hingeben und meine Werke nach eigenen Vorstellungen gestalten. Kurz gesagt:

Der besondere Charme des Films lässt mein Herz höher schlagen und macht jedes Foto zu einem einzigartigen Kunstwerk.

Luitpold Casino Bad Kissingen

 Die Suche nach dem perfekten Motiv: Warum analog fotografieren?

Anders als bei der digitalen Fotografie muss ich mich auf das Wesentliche konzentrieren: Das Bild selbst. Für jede Aufnahme nehme ich mir viel Zeit und überlege genau, welches Motiv am besten zur Geltung kommt. Dabei erlebe ich eine besondere Art der Entschleunigung und Konzentration, die in unserer schnelllebigen Welt immer seltener wird. Außerdem schärft die Begrenzung durch den Film mein Auge für Details und Feinheiten im Bildaufbau. Mit jeder Aufnahme lerne ich dazu und werde zum besseren Fotografen – auch abseits des technischen Know-hows. Doch nicht nur das bewusste Fotografieren macht den Reiz der analogen Fotografie aus. Auch der Charme des Films lässt mein Herz höher schlagen: Die natürliche Farbwiedergabe oder Schwarz-Weiß-Töne verleihen meinen Fotos einen eigenen ästhetischen Charakter und erzeugen eine Atmosphäre, die digital nur schwer zu erreichen ist. Der Look eines alten Films entführt mich und vielleicht auch dich, in vergangene Zeiten und weckt Erinnerungen an längst vergangene Momente – ein Gefühl, das digitale Fotos nicht bieten können. Insgesamt bietet mir die analoge Fotografie also weit mehr als bloß schöne Bilder auf Papier: Sie gibt mir Raum für Kreativität, Achtsamkeit und Entdeckungen jenseits von Technologie und Schnelllebigkeit.

U-Bahn Station Hafencity Hamburg

 Das Spiel mit Licht und Schatten in der analogen Fotografie

Das Spiel mit Licht und Schatten in der analogen Fotografie ist einzigartig. Die Art und Weise, wie das Licht auf den Film trifft und die Schatten reflektiert werden, kann ein Bild völlig verändern. Mit der analogen Fotografie kann ich dieses Phänomen direkt erleben, da der Film nur begrenzt Belichtungen aufnehmen kann. Ich muss sorgfältig überlegen, welches Licht ich einfangen möchte und wie viel Kontrast ich in meinem Bild haben möchte. Das Ergebnis ist oft überraschend und gibt dem Bild eine ganz eigene Atmosphäre. In der digitalen Welt können wir zwar auch mit Licht und Schatten spielen, aber es fehlt oft an dieser unvorhersehbaren Natur des Films. Mit der analogen Fotografie habe ich die Möglichkeit, das Spiel mit Licht und Schatten zu beherrschen und meine Bilder dadurch noch beeindruckender zu gestalten.

Blick auf den Dom, Würzburg

Die Magie der Dunkelkammer: Entwicklung von Filmen selbst erleben

Die Dunkelkammer bietet eine ganz besondere Atmosphäre. Hier arbeite ich in absoluter Dunkelheit und fühle mich wie ein Zauberer, wenn das Bild auf dem Papier langsam sichtbar wird.Ich kann die Entwicklung meiner Bilder genau kontrollieren und experimentieren, um das perfekte Ergebnis zu erzielen. Außerdem bin ich jedes Mal aufs neue überrascht, welche Details auf dem Foto sichtbar werden, die ich vorher gar nicht bemerkt habe. 

Studioaufnahme meiner Kollegin

Analog vs Digital: Welche Vorzüge hat die analoge Fotografie?

Wenn es um Fotografie geht, denken die meisten sofort an digitale Kameras. Doch die analoge Fotografie hat immer noch ihren ganz eigenen Charme und begeistert viele Menschen auf der ganzen Welt. Ein großer Vorteil der analogen Fotografie ist ihre einzigartige Ästhetik: Bilder haben eine gewisse Tiefe und Körnigkeit, die mit digitalen Kameras nur schwer nachzubilden ist. Außerdem ermöglicht die begrenzte Anzahl von Aufnahmen pro Film eine bewusstere Auswahl des Motivs und eine intensivere Auseinandersetzung damit. Auch das Spiel mit Licht und Schatten wird in der analogen Fotografie besonders betont, da man hier gezwungen ist, sich intensiver mit dem Einsatz von Belichtung auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt kann man in der Dunkelkammer selbst Hand anlegen und seine Filme entwickeln - ein Erlebnis für alle Sinne! Auch wenn digitale Kameras oft praktischer sind, bietet die analoge Fotografie durch ihre Besonderheiten viel Raum für kreative Experimente und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Bad Feilnbach

Kreativität ohne Grenzen: Experimentieren mit Filmformaten und -arten 

Eines der vielen Vorteile von Filmformaten und -arten ist die Vielfalt an Möglichkeiten, die sich mir bieten. Es gibt verschiedene Filmformate wie 35mm, Mittelformat oder sogar Großformatfilme. Jedes Format hat seine eigenen Vor- und Nachteile und kann zu einem bestimmten Look führen. Auch die Wahl des Films selbst bietet viele Optionen: Farbnegativ-, Schwarzweiß-, Dia- oder Infrarotfilm sind nur einige Beispiele. Jeder dieser Filme hat seine eigene Charakteristik und kann unterschiedliche Stimmungen erzeugen. Mit analogen Kameras kann ich also nicht nur kreativer sein als mit digitalen Kameras, sondern auch einzigartige Ergebnisse erzielen, die meine Persönlichkeit widerspiegeln.

Innenhof Luitpoldbad nach Renovierung

Liebe auf den 1. Blick

Als mir ein guter Freund seine Canon AE-1 ausgeliehen hatte, wusste ich sofort, das ist meine Kamera und habe mich sofort in Sie verliebt!

 
Die Haptik, das Gewicht, ihr Aussehen und ihre Simplizität haben mich einfach in ihren Bann gezogen.

Also nichts wie los zum nächsten Fotohändler und Filmrollen kaufen...

Warum ich zukünftig nach Möglichkeit nur noch analog fotografieren möchte, erfährst du hier.

Meine Canon AE-1 mit einem Converter für das alte Takumar 300mm f4.